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Montag, 6. April 2015

Osterfrühstück mit den Geschwistern


Es gab Unmengen zu essen und hat viel Spaß gemacht!

Gestern hatte ich noch schnell einen Möhrenkuchen mit Frischkäse Topping gebacken:

200g brauner Zucker
180g Öl
3 EL Joghurt
3 Eier
250g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuss
1 Prise Salz
260g geriebene Karotten
140g Walnüsse

Bei 180°C ca. 35Min backen. Anschließend auskühlen lassen und dann mit der Frischkäsemasse bestreichen.
Dafür 300g Frischkäse, 1/2 ausgepresste Limette und 3 EL Puderzucker vermischen.

Sonntag, 25. Mai 2014

Holunderblütenkuchen

Hmm, es ist endlich wieder so weit: Der Holunder blüht!

Heute habe ich mich an ein neues Rezept gewagt und bin total begeistert. Ein super einfacher Trockenkuchen, aber durch den Holundergeschmack viel raffinierter als Vanille- oder Zitronenkuchen!



Da Trockenkuchen nie richtig spektakulär aussieht, habe ich ihn mit ein bisschen Deko aufgehübscht. Einfach eine Blüten oben auflegen, um auf den Inhalt hinzuweisen und dann eine bunte Fähnchengirlande aus buntem Papier, einem Stück Schnur und zwei Holzstäben basteln und beschriften. Das war ein schönes Mitbringsel zu einer Geburtstags-Kuchen-Party.

Hier das Rezept (von chefkoch.de):
100ml Milch
6 Holunderblüten (Handteller groß)
250g Butter oder Margarine
250g Zucker
1/2 Tl Zitronenschale
4 Eier
50g Stärke
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
50g Butter
Hagelzucker

Die Milch mit 2 Holunderblüten aufkochen (dabei die Dicken Stängel entfernen) und dann 1-2h ziehen lassen. Anschließend die Milch filtern. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier hinzufügen. Zitrone, Mehl, Stärke, Backpulver und die gefilterte Blütenmilch untermischen. Die restlichen 4 Holunderblüten gut ausschütteln und nach kleinen Tierchen absuchen. Idealerweise wäscht man die Blüten nicht, da sonst der schmackhafte Blütenstaub mit abgeht. Anschließend die kleinen Blütchen vorsichtig von den Stängeln zupfen und mit in den Teig geben. Bei 200° etwa 30Min backen. Direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit 50g geschmolzener Butter bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Hier sind weitere Rezepte mit Holunderblüten zu finden:

Montag, 7. April 2014

Bienenstich

Hier ein ganz einfaches Bienenstichrezept:

Für den Boden:
150g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
150g Butter

Butter und Zucker schaumig schlagen und anschließend die Eier dazugeben und verquirlen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig vermischen.
Bei 180°C für 20Min in einer runden Springform backen. Evtl. einige Minuten vor Ende mit Alufolie abdecken (glänzende Seite außen), damit der Boden nicht zu dunkel wird.

Für die Mandelkruste:
50g Butter
40g Zucker
3El Sahne
1Tl Honig
100g Mandelplättchen

Butter, Honig und Sahne in einem Topf zum Schmelzen bringen und den Zucker darin auflösen. Kurz aufkochen lassen und anschließend die Mandelplättchen unterrühren. Die Masse beim Abkühlen immer wieder umrühren und lauwarm auf dem ebenfalls nur noch lauwarmen Boden verteilen.

Nachdem alles abgekühlt ist, wird der Boden waagerecht in zwei Hälften geteilt und mit Vanillecreme gefüllt.
Für die Creme nehme ich von Dr.Oetker ein Päckchen Vanille Paradiescreme.


Freitag, 1. November 2013

Oreo-Grape-Cheesecake

Hm, ich liebe Oreos und wollte schon seit Ewigkeiten damit Cheesecake machen. Dabei fehlte mir jedoch bei den Rezepten, die man so im Internet findet, eine fruchtige Note. Deshalb habe ich mir ein Rezept mit Trauben drin ausgedacht:
  
Für den Boden:

200g Oreos
20g Zucker
50g Butter
  
Die Oreos in kleine Krümel zerstampfen und mit Zucker und der geschmolzenen Butter vermischen. Eine 26cm Springform einfetten und die Oreomasse am Boden festdrücken. Für 10Min bei 180°C backen.
  
Für den Cheesecake:

450g Frischkäse
250g Mascarpone
140g Zucker
2Pck Vanillezucker
15g Speisestärke
4 Eier
1/2 Zitrone
500g Trauben (kernfrei)
 
 

Die Zutaten bis auf die Trauben verrühren und die Hälfte des Teiges auf den Boden geben. Anschließend die gewaschenen Trauben gleichmäßig verteilen und mit der anderen Hälfte des Teiges übergießen. Den Cheesecake bei 180°C für 50Min backen, bis er bei leichtem Schütteln der Form nur noch in der Mitte etwas wackelt.
Den Kuchen anschließend über Nacht kühlstellen und vor dem Servieren mit halbierten Oreos dekorieren.


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Mini-Törtchen mit Vanillepudding und Kirschen

Endlich habe ich genau die Mini-Torten-Förmchen gefunden, die ich gesucht hatte: 10cm Durchmesser, aber dennoch genug Fläche zum Belegen.

 
Das Kuchenbodenrezept von meiner Oma reicht genau für 7 dieser kleinen Törtchen aus. Die Backzeit verringert sich allerdings auf etwa 12 Minuten.
Nach dem Auskühlen habe ich die Böden mit Vanillepudding bestrichen und mit Kirschen belegt. Ganz einfach, sehr lecker und sieht toll aus.

Donnerstag, 22. August 2013

Schokoladen-Tarte

Zitat meiner Nachbarin "das ist der leckerste Kuchen, den ich je in meinem ganzen Leben gegessen habe!".
Ja, der ist echt lecker und sooo einfach! Ein Rezept aus Dr.Oetker "Schoko Kuchen", bin schon gespannt auf die anderen Rezepte.

 Für den Boden:

150g Butter
80g Zucker
1Pr. Salz
1 Eigelb (Eiweiß wird später noch benötigt!)
200g Mehl

Die Zutaten vermischen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, kann man ihn für eine Weile in den Kühlschrank legen.
2/3 des Teiges auf dem Boden einer eingefetteten Springform andrücken und im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 10Min backen. In der Zwischenzeit die Schokoladenfüllung zubereiten.

Für die Schokoladenfüllung:

400g Sahne
300g Zartbitterschokolade
1Pr. Zimt
50g Zucker
50g Butter
1 Ei
1 Eiweiß

Die Sahne auf dem Herd vorsichtig erwärmen und die fein gehackte Schokolade darin zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und Zimt, Zucker und Butter einrühren. Anschließend etwas abkühlen lassen und das Ei und das Eiweiß hinzugeben. Vorsicht, wenn die Schokosahne noch zu heiß ist, kann das Ei stocken, also gut abkühlen lassen.

Den restlichen Teig am Rand der Springform etwa 2cm hoch andrücken und die Schokosahne einfüllen.
Die Tarte bei 180°C etwa 40Min lang backen.
Auch wenn man sich total verführt fühlt, alles direkt zu essen, es lohnt sich absolut die Tarte auskühlen zu lassen und erst auf Kühlschranktemperatur gehühlt zu essen. Sooo lecker!

Freitag, 9. August 2013

American Strawberry Cheesecake II

Oh ich liebe Cheesecake!!! Hier eine leichte und sehr leckere Abwandlung meines alten Rezeptes:

Für den Boden:
150g Butterkekse 
25g Zucker
75g Butter

Die Butterkekse zerkrümeln (z.B. in einer Plastiktüte mit einem Nudelholz zerstampfen) und die Butter schmelzen. Alle Zutaten gut vermischen und in einer gefetteten Springform fest andrücken. Bei 175°C etwa 10 Minuten backen.

Für die Füllung:

480g Frischkäse
250g Mascarpone
140g Zucker
2Pck Vanillezucker
15g Speisestärke
4 Eier
1/2 Zitrone

Alles verrühren und auf dem Keksboden verteilen. Etwa 50-60Min backen und anschließend abkühlen lassen. Der Kuchen ist gut, wenn er durch leichtes Schütteln der Form nur noch in der Mitte wackelt. Beim Auskühlen wird die Masse nämlich noch um einiges fester.
Tipp: Den Kuchen die ganze Zeit mit Alufolie abdecken (glänzende Seite nach außen). So bleibt er schön hell.
Vor dem Servieren Erdbeersauce über den Cheesecake geben.


Sonntag, 30. Juni 2013

Schokoladen-Orangen-nicht-so-süß-Torte

Diesmal wollte ich eine "Männer"-Torte backen, also nicht so süß, mit Zartbitterschokolade und Orangen. Hier das Ergebnis:

Für den Bisquitt-Boden benötigt man:
30g Butter
125g Zucker
4 Eier
120g Mehl
1 Tl Backpulver
1 El Kakao

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier hinzufügen und gut verquirlen. Anschließend die restlichen Zutaten untermischen. Bei 200°C etwa 20Min backen. Danach komplett abkühlen lassen und waagerecht in zwei Kuchenböden zerschneiden. 
Den Boden kann man übrigens sehr gut schon am Vortag vorbereiten.

Hier ein Blick ins Innenleben der Torte:


Für die dunkle Creme:
100g Zartbitterschokolade
1 Päckchen Gelatine
150ml Orangensaft
2 Eigelbe
200g Sahne
100g Joghurt
3El Zucker

Die Gelatine (ich nehme gemahlene) nach Packungsanleitung in etwas von dem Orangensaft Quellen lassen. Über einem Wasserbad die Zartbitterschokolade schmelzen lassen und anschließend ein wenig abkühlen lassen, damit das Eigelb nicht stockt. Die Eigelbe aufschlagen, Gelatine und Schokolade hinzufügen. Joghurt, Zucker und den Rest des Orangensafts hinzufügen und alles gut vermischen. anschließend die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben.
Die Creme nun in einem Tortenring auf den ersten Boden streichen und den zweiten Boden darauf legen. Alles während der weiteren Schritte in den Kühlschrank stellen.

Für die helle Creme:
1 Päckchen Gelatine
150ml Orangensaft
4 El Zucker
250g Quark
200g Sahne

Die Gelatine wie oben zubereiten, Quark, Orangensaft und Zucker vermischen. Anschließend die Gelatine hinzufügen und gut unterrühren. Die Steif schlagen und unter die Masse heben.
Dann wird die Creme oben auf die Torte gestrichen und alles wieder in den Kühlschrank gestellt.

Für die Orangen:
1-2 Orangen
100ml Orangensaft
1/2 Päckchen Gelatine

Die Schale von den Orangen entfernen und in etwa 0,5cm Dicke Scheiben schneiden. Diese auf der hellen Creme anrichten. Die Gelatine wieder nach Packungsanleitung zubereiten und zu dem Orangensaft geben. Die Orangenscheiben damit bedecken.
Nun muss die Torte mind. 2h im Kühlschrank fest werden. Erst danach kann man sich um den Schokorand kümmern.
Dafür braucht man nur etwas Zartbitterschokolade und Backpapier.
Die Schokolade schmelzen und anschließend auf ein Stück Backpapier streichen, dass so lang ist wie der Umfang der Torte und etwas breiter als die Höhe:


Das wickelt man dann vorsichtig um die Torte und lässt die Schokolade fest werden. Danach kann das Backpapier vorsichtig abgezogen werden.



Donnerstag, 6. Juni 2013

Himbeer-Joghurt-Torte

Vor einiger Zeit habe ich meiner Mutter eine Torte versprochen und dies hiermit eingelöst:

Für den Bisquitteig:

250g Margarine
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
6 Eier
150g Mehl
100g Speisestärke
3 gestr. Tl Backpulver
3 El Pfirsichsaft
1 Flasche Rumaroma

Der Rum schmeckte etwas zu stark hervor, sodass ich demnächst nur eine halbe Flasche nehmen werde.
Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach jedes Ei einzelnd dazugeben und anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen. Bei 200°C etwa 30Min backen. 

Den ausgekühlten Boden waagerecht durchschneiden und eine Hälfte in einen Tortenring geben.

Für die Joghurtfüllung:

450g Joghurt
200g Zucker
etwas Zitronensaft
2Pck. gemahlene Gelatine
500ml Sahne

Den Zucker und Zitronensaft unter den Joghurt rühren. Gelatine nach Packunganleitung zubereiten und hinzufügen. Die Sahne steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Masse heben. Die Creme auf den Boden streichen und die zweite Bodenhälfte oben drauf geben.
Ich fand die Masse ein wenig zu fest und werde es nächstes Mal mit 1,5 Pck Gelatine versuchen. Außerdem würde ich beim nächsten Mal den Boden dritteln und die Hälfte der Joghurtmasse mit Himbeersirup rosa einfärben und auch Früchte hineingeben.


Für die Himbeeren:

500g gefrorene Himbeeren
1Pck. Tortenguss
Himbeersirup

Die Himbeeren gleichmäßig auf dem obersten Boden anordnen. Anschließend den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten, jedoch statt Wasser verdünnten Himbeersirup verwenden. Kurz auskühlen lassen und die Himbeeren damit bedecken.
Den Kuchen mindestens eine Stunde kühl stellen.


Sonntag, 14. April 2013

Erdbeerkuchen extravagant

Gestern habe ich schon das Rezept für einen normalen Erdbeerkuchen gezeigt und habe es für einen Geburtstagskuchen noch ein wenig erweitert. Das Rezept für den Kuchenboden ist hier zu finden.
Dann braucht man noch 

250ml Milch
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
25g Zartbitterschokolade


Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten (1/2 Pck. reicht dabei völlig aus) und den Pudding auf den erkalteten Kuchenboden verteilen. Damit sich keine störende Haut auf dem Pudding bildet, decke ich ihn immer mit Klarsichtfolie ab (die Folie muss Kontakt zum Pudding haben). Nach dem vollständigen Auskühlen kann die Folie entfernt werden.


Wie ich gestern schon beschrieben habe, werden immer die Erdbeeren zuerst schlecht, die nicht vollständig mit Tortenguss überzogen sind. Da ich aber Tortenguss nicht besonders lecker finde und zu viel auch einfach nicht schön aussieht, habe ich diesmal die halbierten Erdbeeren einzeln in den Tortenguss getunkt, kurz abtropfen gelassen und dann auf dem Kuchen verteilt.
Anschließend wird die Schokolade in einem Wasserbad (oder in der Mikrowelle) geschmolzen und in feinen Schlieren über den Erdbeeren verteilt.
Mit diesem Rezept kann man einen ohnehin schon sehr leckeren Erdbeerkuchen optisch und geschmacklich noch weiter aufmotzen.

Samstag, 13. April 2013

Erdbeerkuchen

Das ist das wohl weltbeste Erdbeerboden-Rezept, das es nur gibt! Natürlich kommen solche Rezepte meistens von der Oma und in diesem Fall ist es tatsächlich von meiner Großi (das sagt man in Österreich zur Oma).


Rezept:
100g Butter
100g Zucker
1Pck. Vanillezucker
1 Ei
250g Mehl
2 gestr. Tl Backpulver

Den Teig mit den Händen gut durchkneten und auf einer Tortenbodenform verteilen. Ich musste ganz verwundert feststellen, dass ich keine große Tortenbodenform habe. Deshalb habe ich den Boden in meiner Springform gebacken und den Rand ein wenig hochgezogen. Geht auch, das andere sieht aber schöner aus. Bei 170°C für 15-20min. backen.
Nach dem Auskühlen mit Erdbeeren (etwa 500g) belegen und mit Tortenguss überziehen. Gerade bei warmen Wetter sind Erdbeeren sehr empfindlich und fangen leider sehr schnell an zu schimmeln. Ich habe festgestellt, dass das immer an den Stellen passiert, die keinen Tortenguss haben. Deshalb immer sehr sorgfältig mit dem Tortenguss arbeiten!

Dienstag, 12. März 2013

Appléritif

Letztes Wochenende sind wir auf den Clostermann-Bio-Hof in der Nähe von Wesel gefahren und haben dort den alkoholfreien Apfel-Rose-Wein gekauft. 

 
Es gibt auch eine Variante mit Alkohol (die keine Flasche) aber die habe ich noch nicht probiert.


Da wir zum ersten Mal auf dem Hof waren, haben wir noch einen Tee zum Probieren in der Teestube bekommen. Dort kann man auch frühstücken und die vielen selbstgemachten Marmeladen probieren. Das werden wir bestimmt mal machen.

Samstag, 9. März 2013

Zitronen-Pfirsich-Torte mit Marshmellowfandant

Ich habe mich an meine erste wirkliche Torte getraut:

 
Dafür habe ich an mehreren Tagen Vorbereitungen getroffen, um nicht alles an einem Tag machen zu müssen. Begonnen habe ich mit der Zuckerdeko aus Fondant: für die Blüten habe ich weißes Fondant rosa eingefärbt und mit drei verschieden großen Auswerfer-Förmchen ganz viele Blüten ausgestanzt und anschließend in die Mitte einen kleinen Klecks Puderzuckermasse gespritzt. Die Schmetterlinge habe ich mit dem Ausstecher aus der Zeitschrift "Torten dekorieren" gemacht und die Flügel mit dem Glitzer aus dem gleichen Heft bepinselt. Die Schmetterlinge habe ich auf einem gefalteten Blatt Papier trocknen gelassen, sodass die Flügel leicht abstehen und der Schmetterling fliegt.
Diese Zuckerdeko kann man schon einige Tage vorher vorbereiten und sollte sie dann trocken und kühl lagern.



Außerdem habe ich mich an einen Marshmellowfandant für den Kuchenüberzug gewagt. Das Rezept habe ich in Kessys Blog gefunden. Es stellte sich heraus, dass die Zubereitung weit mehr Arbeit war als gedacht und ich habe eine halbe Ewigkeit den Puderzucker unter die Marshmellowmasse geknetet, aber der Fondant ist wirklich toll geworden und so blütenweiß!


Für die Torte habe ich einen einfachen Bisquitteig gewählt:
250g Margarine
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
6 Eier
150g Mehl
100g Speisestärke
3 gestr. Tl Backpulver
3 El Pfirsichsaft
1 Flasche Buttervanillearoma

Zucker und Margarine werden schaumig gerührt und anschließend jedes Ei eine halbe Minute unterrühren. Alle Zutaten bis auf Mehl, Speisestärke und Backpulver hinzufügen. Diese anschließend unter den Teig heben.
Bei 200°C etwa 30Min backen (ich habe leider nur Ober-Unterhitze, bei Umluft benötigt der Teig eventuell weniger lange. Auf jeden Fall den Stäbchentest machen).
Hier noch ein kleiner Tipp: ich klemme immer Backpapier in meine Springform ein, sodass ich den Boden später einfacher aus der Form lösen kann.



Der wirklich sehr lockere und luftige Teig wird, nachdem er ein wenig ausgekühlt ist, in drei Böden geschnitten. Wer sich nicht zutraut diese gerade auseinander zu schneiden, kann natürlich auch dreimal hintereinander backen. Ich habe mir extra eine Metalldraht-Schneide gekauft, aber leider hat das überhaupt nicht geklappt. Am Ende habe ich doch wieder alles von Hand gemacht.


Da ich bereits so viel Aufwand in die Dekoration gesteckt habe, habe ich es mir mit der Kuchenfüllung einfach gemacht und die Paradiescreme von Dr. Oetker mit Zitronengeschmack genommen. Damit die Creme etwas fester wird, verwende ich statt 300ml je 250ml Milch. Für die Torte braucht man etwa 1,5 Packungen. Im Nachhinein hätte ich aber die zwei komplett verwendet.



Der unterste Boden wird nun mit der Creme bestrichen, mit Pfirsichen belegt und erneut mit Creme bestrichen. Dann den mittleren Boden auflegen und auch diesen mit Creme bestreichen. Nun wird der dritte Boden oben drauf gesetzt und dünn bestrichen. Am Kuchenrand auch etwas Creme auftragen.


Das vorbereitete Marshmellowfandant wird so dünn wie möglich ausgerollt und über die Torte gestülpt. vorsichtig von innen nach außen feststreichen und dann am Rand entlangarbeiten. Das überschüssige Fondant mit einem Messer wegschneiden.


Die Dekoration habe ich mit einem Puderzucker-Wasser-Gemisch festgeklebt.


 


Nicht schlecht für meine erste Torte, oder? Ich fand sie toll ;-)

Samstag, 23. Februar 2013

Nussecken

Das ist ein Rezept von meiner Mutter und sie macht die Nussecken am liebsten mit Mandeln.

Für den Boden:

400g Mehl
160g Margarine
60g Zucker
2 Eier
2Msp. Backpulver
2Pck. Vanillezucker


Für die Nussmischung:

200g Margarine
250g Zucker
200g gehackte Nüsse
200g gemahlene Nüsse
8El Wasser

Die Margarine in einem Topf schmelzen, Zucker, Nüsse und Wasser dazugeben und gut vermischen. Den Boden auf einem Blech gleichmäßig ausrollen und anschließend darauf die Nussmischung verteilen. Bei 180°C etwa 20 Min backen. Die Nussecken etwas auskühlen lassen, aber noch lauwarm schneiden.

Samstag, 16. Februar 2013

Ahorncreme-Tarteletts mit Orangen

Dieses Rezept ist aus "kleine Köstlichkeiten". Zunächst braucht man einen Buttermürbeteig:

350g Mehl
80g Puderzucker
175g weiche Butter
4 Eigelb

Mehl und Puderzucker verrühren, eine Vertiefung formen und darin Butter und Eigelb mit den Fingen verkneten. Nach und nach das Mehl/Zucker-Gemisch einarbeiten. Den fertigen Teig für ca. 15 in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.
Anschließend den Teig dünn ausrollen und 12 Kreise mit 10cm Durchmesser ausstechen. Der Teig sollte während der ganzen Bearbeitungszeit möglichst kühl gehalten werden.


Die Kreise werden dann in ein eingefettetes Muffinblech gegeben. Ich hatte anschließend Schwierigkeiten die Tarteletts aus der Form zu lösen. Vielleicht habe ich zu lange gewartet, aber beim nächsten Mal verwende ich Muffinförmchen.


Jetzt muss der Teig zunächst blind gebacken werden. Das bedeutet man legt Innen Backpapier oder Papierförmchen rein und beschwert sie mit Backperlen. Alternativ gehen auch harte Erbsen, Linsen oder Nudeln. Ich habe einfach ein zweites Muffinblech drauf gestellt und das hat sehr gut funktioniert. So wird der Teig bei 190°C für 10 Min gebacken, damit er schön knusprig wird. Anschließend ohne Backperlen noch weitere 3-5 Min backen, bis er richtig trocken ist.
In der Zwischenzeit kann man die Ahorncreme vorbereiten:

250g Sahne
125ml Ahornsirup
4 Eier davon 2 komplett und 2 Eigelb
etwas unbehandelte Orangenschale

Die Zutaten verquirlen und in die vorgebackenen Tarteletts füllen. Den Ofen auf 160°C reduzieren und weitere 25-30Min backen bis die Creme fest ist.


 Zum Garnieren benötigt man 3 filetierte Orangen und etwas Ahornsirup zum Beträufeln.



Mit dem übrigen Eiweiß kann man ganz wunderbar zum Beispiel Macarons machen. Da dafür das Eiweiß am besten über Nacht im Kuhlschrank steht, muss man auch nicht so viel an einem Tag backen.

Sonntag, 10. Februar 2013

Schoko-Schnitten

Gestern Abend war ich noch mit meinem großen Bruder unterwegs. Wir brauchten etwas aus dem Baumarkt und sind dort zu einer anderen Lagerstelle geschickt worden. Das war dann aber keine normale Lagerhalle, man konnte mit dem eigenen Auto durchfahren, also ein Baumarkt-Drive-In. Ich bin total begeistert und hab mich gefreut wie ein kleines Kind. Zuerst musste ich meinen Bruder aber noch überreden, um die 5 Styrodurplatten wieder zurück zu legen und sie mit dem Auto abzuholen, einfach weil es geht!
Anschließend waren wir im Supermarkt einkaufen und hatten Lust abends noch was zu backen:


Dieses Rezept ist aus "kleine Köstlichkeiten" von LOVE FOOD:

Für den Teig:
200g Butter
1Pr Salz
200g zartbitter Schokolade 
100g Schlagsahne
3 Eier
150g brauner Zucker
100g Mehl
1Tl Backpulver

Schokolade, Butter und Sahne in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die Eier mit dem Zucker und Salz schaumig schlagen und die etwas abgekühlte (!) Schokoladenmasse hinzufügen. Anschließend Mehl und Backpulver unterheben. Im Originalrezept sind es zwar Schoko-Schnitten und werden in einer viereckigen Form (20x20cm) gemacht, aber ich habe eine einfache Springform benutzt. Bei 180°C etwa 25Min backen (im Rezept steht 35Min, das wäre aber bei meinem Ofen zu lange gewesen).

Für die Creme:
175g zartbitter Schokolade (+25g Raspeln für die Deko)
3El heller Zuckerrübensirup
50g Butter
70g Puderzucker

Schokolade, Sirup und Butter schmelzen, anschließend den gesiebten Puderzucker unterrühren und alles abkühlen lassen.

Den ausgekühlten Boden in zwei Hälften schneiden und die Creme zur Hälfte dazwischen und zur anderen Hälfte oben drauf streichen.

Dienstag, 6. November 2012

Caramelised Orange Cheesecake

Für den Geburtstag meiner Oma habe ich ein neues Cheesecake-Rezept ausprobiert. Der Kuchen ist wirklich viel Arbeit und ich war von dem Ergebnis zunächst leider nicht so begeistert.


Mein Vater hat die Kuchenreste allerdings zwei Tage später mit auf die Arbeit genommen und da waren alle total begeistert. Auch mein Vater meinte, dass der Kuchen jetzt viel viel besser schmeckte. Diese Erfahrung habe ich auch schon mit dem Strawberry-Cheesecake vor einiger Zeit gemacht. Anscheinend muss der amerikanische Käsekuchen ein paar Tage ruhen bis er so richtig gut schmeckt.

Hier nun das übersetzte und in kg umgerechnete Rezept:

Für die Orangen:
2 große, ungespritzte Orangen
225g Zucker
2 Tl Zitronensaft
3El Blutorangensaft (Orangensaft geht auch)

Für den Kuchen:
280g Butterkekse
3 El geschmolzene Butter
675g Frischkäse
170g Zucker
4 Eier
2 El Mehl
115g Saure Sahne
1 El Orangenliqueur (Grand Marnier)

Die zerbröselten Butterkekse werden mit der flüssigen Butter vermischt und auf einem Springsformboden angedrückt. Ich habe eine 28cm Springform benutzt. Da der Käsekuchen sehr zusammengesunken ist, würde ich beim nächsten Mal eine kleinere verwenden.
Den Frischkäse auf der niedrigsten Stufe mit dem Zucker vermischen. Anschließend wird jedes Ei nacheinander untergerührt, dann Mehl und Saure Sahne und den Likör hinzugeben. Die Masse wird vorsichtig auf den Butterkeksboden gegeben.
Bei 150°C ca. 60Min backen. Wenn man leicht an der Form rüttelt sollte die Masse in der Mitte nicht stärker als am Rand wackeln. Dann ist der Cheesecake fertig.

Die Orangen in möglichst feine Streifen schneiden. Eine große Pfanne erhitzen und 180ml Wasser und den Zucker hineingeben. Der Zucker sollte sich ganz auflösen (eventuell etwas Wasser nachfüllen). Anschließend können die Orangen hineingegeben werden. Diese sollten alle nebeneinander liegen und sich nicht überlappen. Nun muss das Ganze einige Zeit köcheln gelassen werden. Die Orangen müssen dabei ab und zu gewendet werden. Sobald sie durchsichtig werden und aus dem Wasser-Zucker-Gemisch ein dünner Sirup geworden ist, kann der Herd ausgestellt werden.
Die abgekühlten Orangen werden dann auf dem ebenfalls ausgekühlten Kuchen verteilt. Der verbleibende Sirup wird kurz in der Pfanne zu Karamel gemacht (der Sirup bekommt eine goldene Farbe, dann sofort von der Hitze nehmen). Dafür immer nur Holz- oder Metalllöffel verwenden, denn Plastiklöffel können schnell bei der hohen Hitze schmelzen!
Im Rezept stand nun, dass der Sirup zu 3El Orangensaft geschüttet werden soll und somit ein Sirup entsteht. Das hat bei mir leider gar nicht funktioniert, da der kühle Orangensaft das Karamell so stark abgekühlt hat, das dieses fest geworden ist. Ich habe dann improvisiert und einfach Karamellfäden gezogen und diese über dem Kuchen verteilt.

Freitag, 2. November 2012

Rotweinkuchen

Das ist ein schnelles Kuchenrezept, das ich auf Chefkoch gefunden habe:

4 Eier
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g Margarine
2El Kakaopulver
1Tl Zimt
1 Prise Salz
1Tl Rum
250g Mehl
1/2Pck Backpulver
125ml Rotwein
150g geraspelte Schokolade


 Den Kuchen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Nach dem Auskühlen habe ich eine Schokoladen-glasur aufgetragen und den Kuchen mit Mandelplättchen bestreut.

Der Kuchen war sehr saftig und schmeckte allen gut!

Donnerstag, 1. November 2012

Apfelkuchen mit Wallnüssen

Dieses Rezept habe ich von einer Freundin, die es auf Chefkoch gefunden hat. Der Kuchen ist unglaublich saftig und man hat das Gefühl es müssten mindestens 10 Äpfel drin sein (sind aber nur etwa 2).
Für eine große Springform (28cm) würde ich nächstes Mal die doppelte Menge machen, da der Kuchen recht flach geworden ist.

2 Eier
150g Zucker
125g geschmolzene Butter
1Pck Vanillezucker
150g Mehl
2 gestr Tl Zimt
1 Prise Salz
1 gestr Tl Backpulver
350g geraspelte Äpfel
50g grob gehackte Wallnüsse


Bei 175 Grad ca. 45 backen. Eventuell in den letzten Minuten mit Alufolie abdecken, damit der von oben nicht zu braun wird.
Das hier ist ein Foto des Kuchen meines Freundes (ja der kann auch backen). Wir wollten beide Kuchen mit auf die Arbeit nehmen und da habe ich ihm dieses Rezept vorgeschlagen. Ich mag nicht so gerne Mandeln, aber auf dem Foto sah mein "nackter" Kuchen nicht so lecker aus wie dieser hier.

Samstag, 29. September 2012

Orangen-Frischkäsecreme im Blätterteig

 Ich glaube, sobald mein Vater auch nur den Titel liest, läuft ihm das Wasser im Mund zusammen und guck mal, Papa, wie erst das Bild aussieht:


War wirklich lecker und ja, das mache ich auch mal für dich, Papa!

Hier die Zutatenliste:

300g Frischkäse
80g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Ei
1 Tl Backpulver
2Tl Orangenschalen (oder etwas Orangenaroma)
2 EL Butter
Blätterteig

Für den Guss:
Puderzucker
Orangensaft
Orangenaroma

Die Orangen-Frischkäsecreme ist sehr flüssig geworden und beim nächsten Mal werde ich nur das Eigelb und vielleicht etwas weniger Butter ausprobieren. Geschmeckt hat das "Riesen-Teilchen", wie mein Freund meinte, aber sehr sehr gut!
Da die Creme so flüssig war, habe ich eine Auflaufform in der passenden Größe verwendet, damit nichts herauslaufen konnte.
Ich habe tiefgefrorene Blätterteig-Platten verwendet und sie zu einem großen Viereck zusammengefügt (leicht überlappen und andrücken/ ausrollen).
Den Teig in die Form legen und den überstehenden Rand wie im Bild zu sehen einschneiden. Anschließend die Orangen-Frischkäsecreme hineinfüllen und die Teigstreifen abwechselnd darüber legen.


Bei 200°C etwa 30Min backen bis der Blätterteig schön aufgeht und braun wird.


Nach dem Backen etwas auskühlen lassen und den mit Orangensaft und Orangenaroma angerührten Puderzucker oben drüber geben.